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IDEEN BRAUCHEN NORMEN


Lochbleche, Lochplatte, gelochtes Blech


Der Begriff "Lochplatte" ist in den neuesten Ausgaben der DIN 24 041 und DIN 4185 Teil 2 enthalten. Er löst damit den bisherigen Begriff "Lochblech" ab. Trotzdem verwenden die Hersteller auch weiterhin die Begriffe "Lochbleche" oder "gelochtes Blech".

Definition

Eine Lochplatte nach DIN ist eine Platte (Blech, Tafel usw.) mit gleichartigen Öffnungen (Löchern) in regelmäßigen Anordnungen, die z.B. durch Stanzen, Bohren, Fräsen oder andere Verfahren hergestellt werden. Abweichend von diesen Normen werden auch Lochplatten mit unregelmäßigen Löchern und Anordnungen hergestellt. Das gestanzte regelmäßige Muster (Lochung) ist also das charakteristische Merkmal eines Lochblechs.

Lochformen

Die einfachsten Lochformen sind das Rundloch, das Quadratloch und das (gleichseitige) Dreieckloch. Während das Dreieckloch nur als Zierloch Verwendung findet, haben sich das Rundloch und das Quadratloch als die zwei gebräuchlichsten Lochformen durchgesetzt. Von diesen beiden Formen abgeleitet, findet auch das Langloch mit abgerundeten Enden oder als Rechteck immer häufiger Verwendung. Mehr als 80 Prozent aller Lochbleche haben Rund-, Quadrat- oder Langlöcher. Diese Lochformen sind daher im Programm jedes Lochblechherstellers zu finden.

Informationen

Weitere Informationen zu den DIN-Normen für Lochplatten und den unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten erhalten Sie über den Arbeitskreis Lochblechhersteller im Industrieverband Stahlverarbeitung e.V.